Home | Kontakt | Impressum
Suchen/Search
>> Tuexenia
>> Synopsis
>> Mitteilungen der flor.-soz. AG (Archiv)
Inhaltsverzeichnisse
>> Beihefte / Exkursionsführer
>> Buchbesprechungen
>> Historie
>> Organisation
>> Mitglieder
>> Veranstaltungen
>> Förderpreis
>> Links

Logo Floristisch-soziologische Arbeitsgemeinschaft

Letzte Aktualisierung: 08.12.16


Sie sind Besucher Nr. 8211629
seit dem 24.03.2010

     

Band 22: Ullmann, I., Först, J.O. (1980): Pflanzengesellschaften des NSG „Gangolfsberg" (Südliche Rhön) und seiner Randgebiete S. 87 - 110

Pflanzengesellschaften des NSG „Gangolfsberg" (Südliche Rhön) und seiner Randgebiete

Das am Südostrand der Rhön gelegene NSG "Gangolfsberg" wurde floristisch und pflanzensoziologisch untersucht. Nach einer bis ins Mittelalter reichenden Besiedlungsphase ist das Gebiet bis auf natürliche waldfreie Sonderstandorte wie Blockmeere, Felsabbrüche und flach gründige Felskanten seit mindestens 200 Jahren wiederbewaldet. Natürliche Waldsäume und anthropogene Staudenfluren sind nur kleinflächig vorhanden. Die artenreichen naturnahen Laubwaldgesellschaften nehmen eine vermittelnde Stellung zwischen submontanen Ausbildungen des Rhönvorlandes und montanen Ausbildungen der Hohen Rhön ein. Sie enthalten noch eine Anzahl thermophiler Sippen mehr kontinentaler Verbreitung. Flächenmäßig am bedeutendsten ist das Dentario-Fagetum aretosum. Auf den dicht mit Basaltblöcken überrollten Hängen stockt das Ulmo-Tilietum, auf flachgründigen, südlich exponierten Hängen über Basalt das Viscario-Quercetum calamagrostidetosum arundinaceae. Stärksten montanen Charakter weist das hochstaudenreiche Stellario-Alnetum des kleinklimatisch abgesetzten Elsbachgrundes auf. Die naturnahe Ausprägung der Wälder ist durch das Einbringen standortsfremder Nadelhölzer gefährdet.

zurück