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Letzte Aktualisierung: 08.12.16


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Band 22: Hülbusch, K.H. (1980): Pflanzengesellschaften in Osnabrück S. 51 - 76

Pflanzengesellschaften in Osnabrück

Die Erscheinungen der Stadtvegetation, wie sie uns heute mit besonders auffälligen einjährigen, zweijährigen und dreijährigen Pflanzengesellschaften entgegentreten, sind abhängig von den aktuellen Prozessen der Stadtzerstörung und Stadterweiterung. Aus diesem Grunde dominieren die kurzlebigen Pflanzengesellschaften. Die von stabilen, gleichmäßigen Nutzungseinflüssen bestimmten charakteristischen Vegetationseinheiten sowohl einfacher einjähriger Tritt- und Krautgesellschaften als auch der perennierenden Rasen- und Kräutergesellschaften (Trittrasen, Raukensäume/Gesellschaften, nitrophile - thermophile und hygrophile Saumgesellschaften, Stauden- und Hochstaudenfluren, Wiesen u.a.) werden gleichlaufend zur Ausbreitung der "ephemeren" Gesellschaften durch gärtnerische und technische Einflüsse zurückgedrängt bzw. in dichten und intensiver genutzten und gepflegten Stadtgebieten weitgehend ausgerottet. So kommt in der aktuellen Stadtvegetation der Strukturwandel der Stadt und der Nutzungswandel der Freiräume, also die Veränderung der Lebensräume zum Ausdruck. Am Beispiel von Osnabrück werden diese Erscheinungen mit Hilfe von Vegetationsaufnahmen und Freiraumbeobachtungen untersucht und dargestellt. Die vegetationskundlich erarbeiteten Informationen (Vegetation als Indikator) werden nach planerischen (freiraumplanerischen) Kriterien diskutiert und bewertet.

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